Neues Konzept – Kurse MIT und OHNE Trainerbegleitung
Mai 2011, Petra Niedermoser
Nach nun mehr als zwei Jahren Erfahrung als Fernstudienanbieter und mehr als 300 Teilnehmern, vielen lehrreichen Erlebnissen, einigen Verbesserungen und etlichen Veränderungen ist nun die Entscheidung gefallen das Konzept von esena endgültig zu überarbeiten. In Zukunft wird es für weitgehend alle Fernstudien zwei Varianten geben. Das Fernstudium mit Trainerbetreuung und das Selbststudium ohne Trainerbetreuung. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Unterschiede und darüber wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist.
Die Veränderungen betreffen ausschließlich NEUE Teilnehmer, die sich ab 06. Mai 2011 anmelden! Teilnehmer, die Ihr Fernstudium bereits vor diesem Datum begonnen haben bzw. sich bereits vorher angemeldet haben, melden sich bitte weiterhin auf http://schule.esena.at an. Auch die Leistungen bleiben wie sie sind und die Kurse sind und bleiben natürlich begleitete Ausbildungen!
Die Geschichte
und einige wichtige Hintergründe, die Sie kennen sollten
Als ich vor einigen Jahren meine Idee von Online-Fernstudien geboren war, ging es mir vor Allem um eines: Ich wollte das, was ich Menschen in Live-Kursen zugänglich machte, einem noch breiterem Publikum ermöglichen – weitgehend unabhängig von Ort und Zeit. Ich weiß selbst wie es ist sich für etwas zu interessieren, aber nicht die Zeit zu haben um etliche Kilometer in eine andere Stadt oder gar Land zu fahren um an einem Kurs, einer Ausbildung oder einem Seminar teilzunehmen. Oft lag es gar nicht daran, dass ich nicht Zeit für fixe Kurs-Termine hätte aufwenden können, sondern daran, dass die Fahrtzeit einfach zu viele Ressourcen in Anspruch genommen hätte.
Ich selbst habe viele Kurse besucht und beschäftige mich mit Energiearbeit, dem Bewusst- und Menschsein schon seitdem ich ca. 14 Jahre alt bin. Dass ich diesem Interesse so intensiv habe nachgehen können – schon in so jungen Jahren – habe ich weitgehend meiner Tante und meiner Mutter zu verdanken, die mich beide auf ihre Art und Weise immer bestärkt haben. Bei allen Kursen, Seminaren und Ausbildungen, die ich im Laufe der Jahre besucht habe, muss ich dennoch heute sagen: Am meisten habe ich gelernt indem ich mich selbst interessierte und informierte. Es gab Basisausbildungen, die ich jederzeit wieder machen würde, wie zB. die Coaching-Ausbildung im Bildungsforum, die mir wichtige Grundlagen vermittelten ohne die ich mir heute wesentlich schwerer tun würde. Maßgeblich war allerdings immer MEIN EIGENES Interesse und mein Antrieb, der mich dazu brachte unzählige Bücher zu lesen, zu hinterfragen, Behauptungen zu widerlegen um sie dann wieder zu belegen. Ich probierte vieles aus und versuchte stets das, was ich lernte auf seine Wirksamkeit zu überprüfen. Dabei stellte ich fest: Was heute wirkt, kann morgen wirkungslos sein und was dem einen hilft, bringt dem anderen wieder nichts. Das was wir aus unseren Erfahrungen und Lehren herausnehmen ist stets individuell und wird von jedem einzelnen individuell genutzt – positiv sowie negativ.
Seit Start meiner Fernstudien bin ich um Verbesserung bemüht und mir ist bewusst, dass es immer etwas zu tun gibt. Daran arbeite ich seit mehr als 2 Jahren und das nicht etwa 8 Stunden täglich, sondern Tag und Nacht und das weitgehend allein. Hier und da holte ich mir Unterstützung, muss heute aber feststellen, dass es von Anderen zu viel verlangt ist sich in der Intensität für eine Unternehmung zu bemühen, wie ich es tue. Und das ist verständlich, denn es ist ja auch meine Unternehmung. Für den Teilnehmer ist kaum ersichtlich wie mühsam es offensichtlich bereits ist jemanden zu finden, der sich um die Diplomausgabe und den zeitnahen Versand kümmert… Wie oft ich mich schon gefragt habe wie schwer es bei einem Stundenlohn von EUR 30,– sein kann Briefe zur Post zu bringen… Solche Dinge sollen den Teilnehmer aber natürlich auch keinesfalls betreffen. Jedenfalls kann ich heute sagen: Nur des Geldes wegen kann man so ein Vorhaben wie diese Online-Schule definitiv nicht angehen, es steht nämlich in keiner Relation zum Aufwand. Es ist meine Begeisterung für die einzelnen Schulungsthemen und die Freude daran, dass Menschen aus der ganzen Welt an meinen Kursen teilnehmen, die mich antreiben. So habe ich Teilnehmer aus der Türkei, aus Norwegen, Finnland, Californien und natürlich auch Deutschland und der Schweiz.
Im Zuge der ganzen Entwicklung der letzten Jahre wurden einige Fernstudien umfangreicher und die eLearning-Plattform wurde erweitert. Immer wieder standen Veränderungen an und bis vor Kurzem hatte ich ständig das Gefühl „nicht fertig“ zu sein. Ich wollte noch mehr bieten, schneller sein, günstiger sein etc. und ich wollte alle Interessenten und Teilnehmer zufriedenstellen. Heute ist mir bewusst, dass das ein Ding der Unmöglichkeit ist. Der Endwert meiner Kurse ist schließlich nämlich vom Teilnehmer abhängig. Diejenigen, die viele Fragen stellen und sich mit ihren Anliegen an mich wenden, sagen: „Wow, das ist viel umfangreicher als ich es mir erwartet habe. Ich lerne so viel! Der Kurs ist definitiv mehr wert als 200 Euro.“, und dann gibt es die, die keine Fragen stellen, ihre Aufgaben einreichen, Feedback bekommen, sich aber nicht melden und sie sagen: „Preis und Leistung stimmen überein. Das passt, vielen Dank.“ Und dann gibt es noch diejenigen, die sich wünschten, dass die Dinge schneller gingen, sie mehr Betreuung erhielten und man sich mehr um sie kümmerte – ABER die Unterstützung nicht einfordern. Das sind auch diejenigen, die mich nicht erinnern, wenn ein Feedback fehlt und stattdessen lieber warten bis sie verärgert über die lange Verspätung sein können. Im Endeffekt hängt es also vom Teilnehmer ab, wie wertvoll der Kurs für ihn ist. Ich persönlich gebe mein bestes und versuche Wissen und Erfahrung so umfangreich und detailliert wie möglich weiterzugeben. Und ich denke, das gelingt mir gut.
Die eigentliche Idee muss wieder auf die Tagesordnung
Bei allen Verbesserungen und Erweiterungen ist mir jedoch etwas abhanden gekommen, was ich eigentlich transportieren möchte und das ist die Tatsache, dass JEDER in der Lage ist zu lernen was auch immer er möchte. Jeder einzelne ist in der Lage zu sein was er möchte und sich der Arbeit zu widmen, die er liebt.
Mit 23 Jahren arbeitete ich in der Online-Werbung, weit mehr als 40 Stunden und irgendwann war der Punkt erreicht an dem ich sagte: „Es geht so nicht mehr.“ Ich sagte das keineswegs, weil ich etwa keine „Lust“ mehr hatte oder aus einer Laune heraus, sondern weil ich einfach umkippte um 22 Uhr nachts im Büro. Bis 22 Uhr zu arbeiten oder bis 3 Uhr früh oder gar durchzuarbeiten ist HEUTE für mich keine Kunst mehr. Einfach weil ich das tue, was ich liebe. Aber damals war es zu viel und ich musste mich fragen: „Wie geht es weiter?“ Die Antwort auf diese Frage war der Beginn einer Reise, auf der ich mich bis heute befinde – mit dem einen Unterschied: Ich kenne das Ziel.
Klienten zu begleiten, das tat ich damals schon – nebenzu. Aber den Schritt zu wagen und mich endgültig Selbständig zu machen – und das auch noch in einem Bereich in welchem nur die wenigsten hauptberuflich arbeiten – überhaupt im Alter von 23 Jahren - das war eine Mutprobe. „Mitten in der Wirtschaftskrise, bist du denn verrückt!?“, sagten die Einen. „Wow, du bist mutig. Du schaffst das, du hast bisher alles geschafft!“, bestärkten mich die anderen. Im Grunde traf alles ein bisschen zu: Ich bin ein wenig ver-rückt und ganz sicher bin ich mutig und ja, bisher habe ich tatsächlich immer alle geschafft, was ich schaffen wollte. Aber bei Weitem nicht ohne Fehler zu machen, meine Schwächen genauso auszuleben wie meine Stärken und immer wieder mal in Fettnäpfchen zu treten. Das alles war und ist immer noch Bestandteil meines Seins und somit auch meiner Arbeit.
Der Grund warum ich hier soweit aushole ist mitunter der, warum ich nun endlich weiß, wie ich mich weiterentwickeln möchte und auch der Grund für die bevorstehenden Änderungen meiner Fernstudien:
Ich habe nur deshalb „immer“ „alles“ geschafft, weil ich mich selbst weiterentwickeln wollte. Unzählige Methoden und Techniken der Energiearbeit – ganze Wissensgebiete – habe ich vollkommen selbständig erarbeitet. Ich habe gelesen und geübt, wieder nachgelesen und nochmal geübt. Ich habe Fehler gemacht und weitergelernt bis sie nicht mehr so oft passierten. Ich unterlag Missverständnissen und habe sie aufgeklärt und ich testete stets die Wirkung von dem, was ich lernte und schließlich weitergab. Dass ich heute Fernstudien anbieten kann verdanke ich nicht den Ausbildungen, die ich absolviert habe und den Diplomen, die ich dafür bekommen habe, sondern meinem persönlichen Interesse und meinem Wunsch genau der Tätigkeit nachzugehen, bei der mein Herz springt und tanzt vor Freude. Natürlich haben mir einige Lehrer hier und da auf die Sprünge geholfen und ich lernte Menschen kennen, bei denen ich nachfragen konnte (man lernt von denen, die das bereits können, wovon man träumt) und ich bin ihnen zu tiefst dankbar. Aber wie schon gesagt war es mein eigener Wissens- und Erfahrungsdrang, der mich so weit gebracht hat.
Disziplin, ständige Selbstreflexion, harte Kritik, Motivation und kontinuierliches Hinterfragen waren nötig. Und diese Aspekte sind auch heute noch nötig um ganz gleich welches Thema in der Tiefe zu erlernen. Und eines ist sicher: Diese Dinge bekam ich nie in einem Kurs beigebracht. Kein Seminar der Welt kann das vermitteln, was einem die Ergebnisse aus kontinuierlichem Hinterfragen und Selbstreflexion lehren.
Ich blicke nun auf mehr als 2 Jahre Fernstudien zurück und als ich mir meine eMails, die Aufgaben der Teilnehmer und meine darauffolgenden Feedbacks der letzten Jahre vor einigen Tagen zu Gemüte führte, stellte ich eines fest: Die Fragen sind die immer selben und die Antworten sind die immer selben. UND: Die Antworten sind – nahezu alle – eigentlich bereits in den Schulungsunterlagen zu finden. Also warum werden sie immer wieder gestellt? Habe ich mich vielleicht unklar ausgedrückt? Könnte ich umformulieren? Wie kommt es eigentlich, dass immer wieder Aufgaben falsch oder unvollständig eingeschickt werden? Müssen meine Erklärungen oder Aufgabenstellungen vielleicht optimiert werden? Diese Fragen stellte ich mir innerhalb der letzten Jahre sehr oft. Deshalb habe ich hier und da natürlich optimiert und die Dinge unmissverständlich dargestellt. Interessant ist aber, dass das alles nicht so gewirkt hat wie erwartet. Es hat deshalb nichts oder nur sehr wenig verändert, weil es weitgehend nicht an den Aufgabestellungen lag oder den Skripten, sondern an der Aufmerksamkeit vieler der Teilnehmer. Teilweise hat sie einfach gefehlt und noch öfter war es so, dass es schlichtweg an Selbsterkenntnis und dem Willen an Selbstreflexion mangelte. Diesen Mangel wird es immer geben und jeder Mensch – auch ich – leidet hin und wieder daran. Innerhalb eines Fernkurses ist das nur begrenzt vom Trainer ausmärzbar.
Interessant ist auch, dass diejenigen, die besonders interessiert waren und ihre Aufgaben mit Bravour absolvierten, diejenigen die tatsächlich interessante Fragen stellten – auch meist diejenigen waren, die am meisten von den Fernstudien mitnahmen. Das ist noch heute so. Meistens kann ich innerhalb der ersten Aufgabe, die ein Teilnehmer einschickt oder nach dem ersten Frage-eMail erkennen, um welchen Teilnehmer es sich handelt. Um einen, der das Fernstudium bis zur Gänze auskosten und nutzen wird oder um einen, der nur sein Diplom bekommen möchte und damit schon zufrieden ist oder um einen, der jetzt schon weiß, dass er in zwei Monaten unzufrieden sein wird und sich ärgern wird das Fernstudium begonnen zu haben. Letzeres kommt gottseidank nur selten vor. Bei mittlerweile 300 Teilnehmern ist das aber kein Wunder – schon gar nicht weil wir doch ganz genau wissen wie einige Menschen mit ihrer Eigenverantwortung umgehen… nämlich gar nicht. Sie fühlen sich schlichtweg nicht für ihr Leben und ihre Ergebnisse verantwortlich. Hätte ich jemals so gedacht, wäre ich wohl weit weniger glücklich in meinem Leben.
Sie wählen selbst: Weniger Geld = weniger Leistung / Mehr Geld = mehr Leistung
Wissen kann man jemandem übermitteln, Erfahrungen kann man teilen, aber die wirklich wichtigen Dinge – die EIGENSCHAFTEN – die nötig sind um ein Gebiet tatsächlich zu erarbeiten, die bekommt man nicht in einem Kurs beigebracht, sondern man lernt sie vom Leben. Aus diesem Grund wird es in Zukunft zwei Möglichkeiten geben ein Fernstudium bei mir zu absolvieren:
- Als Selbststudium ohne Betreuung
- Als begleitetes Fernstudium
1. Selbststudium ohne Betreuung
Ich habe mich natürlich gefragt: „Warum sollte jemand ein “Selbststudium” bei mir absolvieren, wenn er sich genauso gut Bücher kaufen und ein Thema im Alleingang erlernen kann?“ Und natürlich gibt es darauf auch eine Antwort. Und zwar keine, die ich mir an den Haaren herbeiziehe, sondern ich spreche aus Erfahrung, wenn ich sage: „Die Menschen machen’s einfach nicht.“ Wenn sich jemand entscheidet, völlig im Alleingang, komplett ohne roten Faden, ein Thema zu erarbeiten, sich Bücher zu kaufen und währenddessen zu üben, stellt er meist bald fest, dass der Überblick, die Konsequenz, die Zeit etc. fehlen. Man klemmt sich einfach nicht so dahinter. (“Hat ja noch Zeit.”) Die Konsequenz ist meist, dass das Thema entweder bei Seite gelegt wird oder man irgendwann dann doch eine Ausbildung besucht. Natürlich trifft das nicht auf jeden zu! Aber ich weiß auch wie mühsam es ist, sich durch ein Wissensgebiet selbst durchzukämpfen.
Nehmen wir die Bach-Blüten Beratung:
- Darf ich das überhaupt anbieten in meinem Land?
- Brauche ich eine Gewerbeberechtigung?
- Werden meine Klienten irgendeinen Nachweis haben wollen, dass ich das auch kann?
- Habe ich jetzt alle relevanten Bücher?
- Stimmt jetzt das was in dem einen Buch stimmt oder das was in dem anderen Buch geschrieben steht?
- Was fehlt mir noch?
- Weiß ich eigentlich alles, was ich wissen sollte?
- Wie sichere ich mich rechtlich ab?
- Jetzt weiß ich zwar wie die Blüten funktionieren, aber mir fehlen die energetischen Grundlagen; woher bekomme ich die?
- Wie verknüpfe ich das mit meinem Blütenwissen?
- Was kommt in einer Beratung eigentlich auf mich zu?
- Wie kann ich mich selbst motivieren?
- Habe ich die richtige Blütenmischung gefunden?
Diese Fragen werden nicht in EINEM Buch beantwortet. Man kann sich das Buch „Die Original Bach-Blüten Therapie“ kaufen; kostet in der gebundenen Ausgabe rund EUR 30,00. Aber wie es gewerberechtlich um die Tätigkeit des Bach-Blüten Beraters bestellt ist, erfährt man dort nicht. Das Buch stellt auch keine Klientenerklärung zur Verfügung, die man einfach für seine Beratungen weiterverwenden kann und es gibt auch kein Nachschlagewerk der Blüten zum Herausnehmen. Es werden keine energetischen Grundlagen vermittelt und man erfährt weder wie sinnvoll es ist über das Energiesystem des Menschen – beispielsweise die Chakran – Bescheid zu wissen, noch lernt man etwas über sie.
Verstehen Sie mich richtig, das Buch ist wunderbar und ich liebe es, aber es ist nur eines aus vielen, die ich lesen musste und es ist nur ein Auszug auf dem, was man wissen sollte, wenn man mit Klienten mit Bach-Blüten arbeitet. Es muss noch ein Buch her und noch eins und noch eins. Wieder zwei Stunden im Internet recherchieren und am nächsten Tag wieder. Schließlich hat man innerhalb vieler Stunden Zeitaufwand 10 relevante Internetseiten gefunden und sie sich in unterschiedlichen Formaten ausgedruckt, sich 5 Bücher gekauft, dafür rund EUR 100,00 aus gegeben und im Grunde ist noch gar nichts passiert. Denn erst jetzt beginnt die tatsächliche Arbeit: Nämlich das Lernen.
In der Ausbildung zum Dipl. Bach-Blüten Beratung – auch als Selbststudium – ist das anders. Es sind alle wichtigen Informationen da. Es gibt hunderte Seiten relevanter Schulungsunterlagen, darunter ein separates Nachschlagewerk der 39 Essenzen, Formulare zum Download, man kann sein Wissen mittels kleiner Tests überprüfen, kann Fragen im Forum stellen, sich mit anderen austauschen, es werden Übungen mit anschließenden Lösungen zur Verfügung gestellt und zu guter Letzt bekommt man per Post auch noch ein Zeugnis für seine geleistete Arbeit.
Ich halte das für einen klaren Vorteil gegenüber dem Lernen im Alleingang. Zwar gibt es keinen direkten Support durch mich, aber ich werde immer wieder das Forum durchstöbern mich in die Diskussionen integrieren und Fragen beantworten. Zudem können sich Teilnehmer untereinander unterstützen und Erfahrungen austauschen. Es begegnen sich also Menschen mit den selben Interessen. Wenn wir beim Beispiel Bach-Blüten-Berater bleiben: Ich denke EUR 150,– dafür sind durchaus angemessen.
Für diejenigen, die dennoch eine individuelle Betreuung wünschen, gibt es die folgende Variante:
2. Das begleitete Fernstudium
Bisher wurden bis auf einen Kurs alle Fernstudien von mir begleitet. Die Teilnehmer reichten Aufgaben ein und erhielten Feedback, sie stellten mir Fragen und erhielten per eMail antworten und sie konnten mich in dringenden Fällen per Telefon erreichen. Der eine forderte viel Unterstützung, der andere wenig und es lag im Ermessen jedes einzelnen inwiefern er meine Unterstützung einforderte. So nahm der eine 10 Stunden und der andere 3 Stunde meiner Zeit in Anspruch. Somit war – wie bereits eingangs erwähnt – die Qualität der Betreuung vom Teilnehmer abhängig. Das wird in gewisser Weise zwar immer so bleiben, aber mit der Trennung zwischen denen, die sich Support wünschen und denen, die ihn nicht brauchen, ist es möglich jedem genau die Qualität zu liefern, die er sich wünscht.
Das begleitete Fernstudium ist deshalb weit teurer als das Selbststudium ohne Betreuung, setzt aber auch vollkommen andere Maßstäbe. Hier kann man Aufgaben nämlich nicht nur einreichen und bekommt von mir Feedback, sondern der telefonische Support gehört nun standardmäßig zur Leistung dazu. Ebenso natürlich wie der Support per eMail – ganz nach eigenem Ermessen. Anstatt „Übungen“, die man für sich alleine macht, gibt es Aufgaben, die vom Teilnehmer eingereicht werden und man erhält ein persönliches Feedback auf die Einreichung. Man kann Fragen direkt an mich richten und erhält im Rahmen des Themenbereichs alle Antworten, die man benötigt. Natürlich kann man auch bei dieser Variante sein Wissen testen und es stehen die selben umfangreichen Unterlagen zur Verfügung. Alle Leistungen, die im Selbststudium enthalten sind, sind auch hier inkludiert. Aber eben nicht umgekehrt. Das begleitete Fernstudium setzt meine Zeit voraus, meine persönlichen Ressourcen und diese Energie wird mit einem höheren Kursbeitrag ausgeglichen. Deshalb kostet das Fernstudium zum Dipl. Bach-Blüten Beratung mit persönlicher Betreuung auch EUR 500,– statt EUR 150,–
Ob das in Relation steht? Ja. Bei einem Selbststudium muss ich wenig Zeit aufwenden. Ich lese mir immer wieder die Diskussionen in den Foren durch und beantworte gestellte Fragen. Ich wende keine Zeit für Feedbacks auf (diejenigen, die bereits welche erhalten haben wissen wie umfangreich sie meistens sind) und ich erhalte keine Fragen per eMail, die ich dann beantworten muss und es gibt keine Telefonanrufe. Es fällt also jegliche individuelle Betreuung weg. Die 350 EUR Mehraufwand zahlen sich also dann aus, wenn jemand das Gefühl hat, er brauche jemanden, der sich ihm wirklich individuell widmet. Wenn Sie Ihre Aufgaben kontrolliert wissen möchten – zusätzlich zu den Wissensüberprüfungen, die sie durchlaufen und die Ihre Antworten automatisch prüfen- und wenn Sie individuelle Anliegen haben, bei denen Sie sich Unterstützung wünschen und wenn Sie einfach sichergehen möchten, dass sie keine Fehler machen oder Dinge falsch verstehen, dann zahlt es sich dieser Mehraufwand aus.
Beim Selbststudium handelt es sich nämlich wirklich um ein Selbststudium und es gibt auch wirklich keine persönlich Betreuung. Ein solcher Kurs ist weitgehend „anonym“ – ich kenne die Teilnehmer schlichtweg nicht.
Im betreuten Fernstudium ist das natürlich anders. Ich kenne meine Teilnehmer, ich kenne ihre Bedürfnisse, ihre Fragen, ihre Anregungen, vielleicht auch ihre Themen und Schwächen und ich kann sie hier unterstützen.
Betreutes Fernstudium oder Selbststudium ohne Begleitung?
Die Antwort auf die Frage ob man sich für das eine oder das andere entscheiden sollte, ergibt sich mit den individuellen Bedürfnissen von selbst. Wünscht man sich Unterstützung oder absolviert man den Kurs alleine?
Meinen Teilnehmern möchte ich jedenfalls auch während Sie sich vielleicht bereits für das Selbststudium eingeschrieben haben, noch die Möglichkeit auf Betreuung geben und man kann deshalb im Rahmen meiner Verfügbarkeit „Upgraden“. Eine formlose eMail genügt. Das Upgrade muss von mir bestätigt werden, da dadurch weitere zeitliche Ressourcen von mir erforderlich sind. In meiner Bestätigunsmail erhalten Sie auch die weiteren Infos zum Bezahlen des Differenzbetrages. Bitte bezahlen Sie nicht, ohne eine Bestätigung von mir zu haben. Ab dem Zeitpunkt des Upgrades stehe ich offiziell für Fragen zur Verfügung, kontrolliere die Aufgaben und bin an den Supportzeiten telefonisch erreichbar. Sobald der Differenzbetrag (Differenz zum Preis des Kurses mit Trainerbetreuung) eingelangt ist, werden Sie für den weiteren Kursbereich freigeschaltet. (Um die Kontakte zu anderen Teilnehmern nicht zu verlieren, die Sie vielleicht im Kursbereich ohne Trainerbetreuung gesammelt haben, bekommen Sie einfach ZUSÄTZLICH Zugang zum Kursbereich mit Trainerbegleitung.)
Was ist sonst noch neu?
Neu ist, dass man bei keinem der Fernstudien und Kurse mehr „durchfallen“ kann. Es gibt keine Abschlussprüfungen und keine verpflichtenden Abschlussarbeiten mehr und auch die Aufgaben sind nicht Pflicht. Sie können diese einreichen, müssen aber nicht (in Selbststudien entfallen sie ohnehin, weil sie als „Übung“ gesehen werden, die nicht eingereicht werden und kein Feedback erhalten). Sie bekommen also jedenfalls Ihr Zeugnis. Es macht immer noch Sinn die Module der Reihenfolge zu absolvieren und erst nach Verinnerlichen sämtlicher Inhalte das Zeugnis (Diplom, Zertifikat) anzufordern, aber jedenfalls gibt es keine Abschlussprüfung mehr.
Ich bin der Ansicht, dass sich die Spreu vom Weizen ohnehin erst in der Praxis teilt und tatsächlich kann in Online-Tests mehr geschummelt werden als in Prüfungen vor Ort – auch wenn sie noch so gefinkelt sind. Erst in der praktischen Arbeit wird sich zeigen, ob jemand das Zeug zum Berater hat bzw. ob er sein vorhandenes Potenzial ausschöpfen kann. Ich kenne Prüfungssituationen selbst und ich kann von Glück reden, dass ich bis jetzt noch jede Prüfung bestanden habe, aber tatsächlich Aufschluss über meine Leistung und mein Potenzial gaben diese Tests nie. Deshalb entfallen sie nun auch innerhalb meiner Fernstudien, es steht aber jedem frei die vorhandenen Wissensüberprüfungen nach jedem Modul zu nutzen um für sich selbst seinen Wissensstand zu überprüfen.
Der vergünstigte Unterstützer-Tarif
Neu ist auch der vergünstigte „Unterstützer-Tarif“ in Selbstlernkursen ohne Begleitung. Da ich mich immer freue, wenn es Teilnehmer gibt, die mich auf Fehler (Textfehler etc.) aufmerksam machen und bemüht bin die Unterlagen kontinuierlich zu verbessern, habe ich mir überlegt daraus eine für beide Seiten vorteilhafte Möglichkeit zu schaffen. Wir helfen uns also gegenseitig und das geht so:
In unregelmäßigen Abständen wird pro Kurs ein „Unterstützer-Kursplatz“ vergeben. Das ist ein Kursplatz für den – je nach Kurs – ein wesentlich geringerer Kursbeitrag verlangt wird als üblich. Beim Selbststudium zum Dipl. Bach-Blüten Berater beispielsweise EUR 50,– statt EUR 150,–. Die Unterstützer-Kursplätze werden auf jeder Kursseite auf www.esena.at gesondert ausgeschrieben, wenn sie nicht ausgeschrieben ist, gibt es keinen oder er ist im Moment schon belegt. Vom Unterstützer erwarte ich mir, dass er mich auf Fehler (die erfindet) aufmerksam macht, seien es Fehler in den Schulungsunterlagen, in Tests und dass er mir ggf. Optimierungsvorschläge liefert, die ich – wenn sinnvoll und möglich – umsetzen werde. Der Teilnehmer kann die Ausbildungen nämlich von einer ganz anderen Perspektive aus beobachten und sieht Dinge, die ich selbst vielleicht gar nicht mehr sehen kann. Im Zuge des Lernens fallen ihm vielleicht ganz nebenbei Schreibfehler auf, die ich mittlerweile einfach überlese. Diese kann er mir schicken indem er die entsprechenden Seiten ausdruckt, mit Rotstift korrigiert und sie mir per eMail übermittelt. Die computerversierten Teilnehmer werden vielleicht einen Screenshot machen und die Fehler mittels eines Zeichenprogramms markieren, denn das erspart ihnen das Ausdrucken und Scannen der fehlerhaften Seiten. Den Unterstützer-Tarif gibt es nur für Selbststudien ohne Begleitung und man kann sich nicht automatisch für ihn anmelden. Er muss erst ausgeschrieben und verfügbar sein und es besteht also kein Anrecht darauf. Sonst würde sich jeder zum Unterstützer-Preis anmelden. Wichtig ist mir, dass der Unterstützer mir – in seinem Gefühl nach gerechtem Ausmaß – einfach hilft, die Kurse zu verbessern. Eine andere Erwartung habe ich nicht. Es gibt also keine To-Do-Liste und keine verpflichtenden Arbeiten, die er erfüllen muss. Er sollte einfach die Ausbildung gewissenhaft absolvieren und sie gleichzeitig unter die Lupe nehmen.
Die Unterschiede im Überblick
Die allgemeinen Unterschiede zwischen Fernstudien MIT und OHNE Betreuung finden Sie im folgenden PDF.
